Allianz Suisse

14.4.2016

Neue Vorsorgestiftung von Allianz Suisse

Allianz Suisse ruft mit Allianz Pension Invest eine teilautonome Sammelstiftung ins Leben und erweitert so ihre Produktpalette in der beruflichen Vorsorge. Die Sammelstiftung richtet sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

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Volatile Finanzmärkte, Negativzinsen, höhere Lebenserwartung – für die Beschäftigten in der Schweiz und die Entwicklung ihrer Altersguthaben sind die Herausforderungen in der beruflichen Vorsorge gross. Das gilt auch für Lebensversicherer, da auf Langfristigkeit ausgerichtete Vorsorge- und Garantieprodukte im aktuellen Marktumfeld kaum Rendite erzielen. Allianz Suisse künftig will mit der neuen teilautonomen Stiftung Allianz Pension Invest vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit jüngerer Belegschaft, die über eine entsprechende Risikofähigkeit und langfristigen Anlagehorizont verfügen, eine Alternative bieten.

Mit einem erhöhten Aktienanteil und weiteren Anlagen mit guten Ertragschancen sollen höhere Anlagerenditen erreicht werden. Ein weiteres Merkmal sind die flexiblen Vorsorgepläne, mit denen die Kunden unterschiedliche Lohnsegmente absichern können. Je nach Planziel sollen die Einkommen aus AHV und Rente im Alter 60%, 70%, 75% oder 80% des versicherten Einkommens erreichen.

Quelle: fondstrends.ch
14.04.2016

23.3.2015

Jahresergebnis 2014: Allianz Suisse Gruppe zeigt Kontinuität in schwierigem Marktumfeld

Die Allianz Suisse Gruppe¹ zeigt in einem von Volatilität geprägten Marktumfeld weiterhin Kontinuität und verzeichnete auch 2014 ein solides Geschäftsergebnis. So erzielte die Allianz Suisse Gruppe im vergangenen Jahr ein operatives Ergebnis von CHF 340.0, was einem Plus von 1.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Jahresgewinn legte um insgesamt 4.9 Prozent auf nunmehr CHF 275.2 Mio. zu. Auch die Bruttoprämieneinnahmen  der Allianz Suisse Gruppe stiegen um 0.8 Prozent auf CHF 3’831.5 Mio.

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  • Allianz Suisse Gruppe erzielt einen Jahresgewinn von CHF 275.2 Mio., ein Plus von 4.9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • Bruttoprämieneinnahmen steigen um 0.8 Prozent auf CHF 3’831.5 Mio
  • Im Lebengeschäft weiterhin solides Wachstum der Prämien um 2.3 Prozent
  • Schaden-/ Kostenquote im Sachgeschäft stabil auf niedrigem Niveau
  • Allianz Suisse behält Kundenfokus bei und treibt Digitalisierung voran

„Angesichts der Tatsache, dass die Unsicherheiten gesamtwirtschaftlich auf vielen Ebenen weiter zugenommen haben, können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben auch im vergangenen Jahr unsere Solidität und Leistungsfähigkeit gegenüber den Kunden unter Beweis gestellt“, kommentiert Severin Moser, CEO der Allianz Suisse, das Jahresergebnis. „Unsere Strategie, auf Sicherheit und profitables Wachstum zu setzen, hat sich in diesem seit geraumer Zeit schwierigen Umfeld als erfolgreich erwiesen. Allerdings haben sich die Marktbedingungen durch die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen in Europa und der Schweiz und den damit verbundenen Niedrigstzinsen noch einmal verschärft. Deshalb erwarten wir für dieses Jahr ein anhaltend schwieriges Marktumfeld und behalten den Profitabilitätsfokus im Leben- und Sachgeschäft bei. Gleichzeitig werden wir aber in Wachstum und kundenorientierte Initiativen investieren, um unsere Wettbewerbsposition im Privat- und Unternehmenskundengeschäft weiter auszubauen. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies auf der Grundlage innovativer und bedarfsgerechter Produkte und Services auch gelingen wird“, so Moser.

Sachgeschäft mit solider Profitabilität
Die Bruttoprämieneinnahmen des Sachgeschäfts der Allianz Suisse betrugen im vergangenen Jahr insgesamt CHF 1’814.9 Mio. (- 0.9 Prozent). Der Rückgang ist unter anderem auf eine selektive Zeichnungspolitik sowie Sondereffekte zurückzuführen. Gleichzeitig konnte die Allianz Suisse die Schaden-/Kostenquote mit 91.0 Prozent auch aufgrund eines schadenarmen Jahres mit wenigen Naturschadenereignissen auf einem konstant niedrigen Niveau halten (Vorjahr: 91.0 Prozent).

Die solide Profitabilität im Sachgeschäft zeigt sich am Jahresgewinn, der um 5.1 Prozent auf CHF 194.6 Mio. (Vorjahr: CHF 185.2 Mio.) zulegen konnte.

„Wir haben unsere Kosten im Griff und sind deshalb in der Lage, weiter in moderne Produkte, Servicelösungen und Digitalisierung zu investieren, um dem veränderten Kundenverhalten Rechnung zu tragen“, sagt Moser. „Wir werden in Kürze eine Allianz Portal App lancieren, mit der wir unseren Kunden beispielsweise die Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert über das Smartphone Kontakt zu einem Berater aufzunehmen, einen Schaden zu melden oder die eigenen Versicherungspolicen zu verwalten. Mit dieser umfassenden Lösung werden wir auf dem Schweizer Versicherungsmarkt führend sein. Für uns ist die App ein echter Meilenstein, denn wir nehmen den Kunden mit auf dem Weg in die digitale Zukunft.“

Lebengeschäft: Frühzeitig auf gesunden Produktmix gesetzt
Auf einem guten Weg war im Berichtsjahr auch das Lebengeschäft der Allianz Suisse, das sich trotz des anhaltenden Tiefzinsniveaus robust zeigte: Die Prämieneinnahmen stiegen um 2.3 Prozent auf insgesamt CHF 2’016.5 Mio. (Vorjahr: CHF 1’970.3 Mio.). Vor allem die Nachfrage nach der Vollversicherungslösung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der beruflichen Vorsorge war unverändert hoch. Dementsprechend resultierte daraus ein solides Prämienwachstum im Kollektivlebengeschäft um 3.2 Prozent auf CHF 1’629.8 Mio. (Vorjahr: CHF 1’579.7 Mio.).

Im Einzellebengeschäft sanken die Prämieneinnahmen um 1.0 Prozent auf CHF 386.7 Mio. (Vorjahr: CHF 390.6 Mio.). „Gerade im Bereich Einzelleben lag unser Hauptfokus angesichts der widrigen Marktbedingungen auf einem gesunden Produktmix. Mit unserer Produktfamilie Balance Invest haben wir bereits frühzeitig die richtige Antwort auf das Niedrigzinsumfeld gefunden, indem wir unseren Kunden auf der einen Seite Sicherheit, auf der anderen Seite aber auch attraktive Renditechancen bieten. Der Anteil dieser Produktfamilie beträgt mittlerweile über 55 Prozent am Neugeschäft – das ist ein grosser Erfolg“, meint Stefan Rapp, CFO der Allianz Suisse.

Die solide Performance im Lebengeschäft spiegelt sich auch im Jahresgewinn wider, der um 4.6 Prozent auf CHF 80.6 Mio. (Vorjahr: CHF 77.0 Mio.) anstieg.

Für das laufende Jahr sieht Rapp allerdings grosse Herausforderungen auf die gesamte Versicherungswirtschaft zukommen: „Nach den geldpolitischen Entscheidungen Anfang des Jahres kennt die Zinskurve scheinbar nur eine Richtung – weiter nach unten. Das macht es für uns als langfristig orientierter Investor herausfordernder, eine ansprechende Rendite auf unsere Kapitalanlagen zu erzielen. Es bleibt noch abzuwarten, wie sich die neue Wechselkurssituation auf die Schweizer Wirtschaft auswirken wird. Andererseits sind wir für die Herausforderungen vorbereitet, stellen uns auf verschiedene Szenarien ein und richten unsere Anlagestrategie nach den Prinzipien Sicherheit, Nachhaltigkeit und Diversifikation aus“, betont Rapp. „Damit sind wir auch künftig jederzeit in der Lage, unsere gegenüber den Kunden abgegebenen Garantien einzuhalten.“

Allianz Suisse Gruppe (Aggregierte Kennzahlen IFRS*)

  2014   MIO CHF 2013  MIO CHF Veränderung ggü. Vorjahr   in %
Prämieneinnahmen brutto Nichtleben 1’814.9 1’831.1 -0.9
Statutarische Prämieneinnahmen brutto Leben 2’016.5 1’970.3 2.3
Verdiente Prämien netto Nichtleben 1’734.6 1’750.6 -0.9
Verdiente Prämien netto Leben ** 632.2 600.4 5.3
Versicherungsleistung für eigene Rechnung *** 1’732.5 1’718.8 0.8
Kosten für eigene Rechnung 535.6 551.9 -3.0
Kapitalanlageergebnis 545.6 511.7 6.6
Operatives Ergebnis 340.0 344.7 1.6
Gewinn 275.2 262.2 4.9
Eigenkapital 2’445.0 2’319.2 5.4
Combined Ratio Nichtleben 91.0% 91.0% +0.0%-Pt.

* Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG, Allianz Lebensversicherungs-Gesellschaft AG, CAP Rechtschutz-Versicherungsgesellschaft AG, Allianz Suisse Immobilien AG,         Quality1 AG, Euro Garantie AG
** Nach Einlagen aus FAS-97-Produkten
*** Inkl. Veränderung der Schadenreserven

Quelle: Allianz

14.4.2014

Altersvorsorge: Wenig Risikobereitschaft trotz tiefer Zinsen

Der anhaltende Niedrigzins stellt die Altersvorsorge vor grosse Herausforderungen. Schrumpfende Kapitalerträge werfen für Vorsorgesparer Fragen zu einer rentableren Vorsorgeplanung auf. Entscheidend ist dabei ein überzeugender Mix aus finanzieller Sicherheit und einer optimierten Rendite der Spargelder. Im Rahmen einer Vorsorgestudie hat die Allianz Suisse die Risikobereitschaft von Alterssparern in der Schweiz untersucht.

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Geht es um die Altersvorsorge, dann scheuen die befragten Sparer das Risiko: Trotz geringer Zinsen setzen über 90 Prozent aller Befragten auf finanzielle Sicherheit. Dafür verzichten sie auf eine höheres Renditepotenzial. Auch die Planbarkeit des Alterseinkommens ist dabei ein wichtiges Anliegen. Dies geht aus der mit der GfK Switzerland durchgeführten Vorsorgestudie der Allianz Suisse hervor.

„Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sehen wir aber auch, dass mehr und mehr Menschen eine Alternative zu den reinen Sparprodukten suchen“, so Rudolf Alves, Leiter Lebengeschäft bei der Allianz Suisse. Dieses Bedürfnis wird durch die Studie bestätigt. So sind rund zwei Drittel aller Befragten grundsätzlich bereit, einen kleinen Anteil der Altersvorsorge risikobewusst anzulegen um so eine höhere Rendite zu erzielen. Acht Prozent würden sogar einen grossen Teil ihres Vorsorgevermögens risikobewusst investieren. Ein Drittel lehnt hingegen jegliches Risiko ab.

Rudolf Alves: „Schon heute geht der AHV-Anteil am Alterseinkommen zurück. Der privaten Vorsorge kommt somit eine immer grössere Bedeutung zu. Um im Alter trotz aktuell niedriger Sparzinsen gut versorgt zu sein, müssen sich Vorsorgesparer vermehrt auch mit renditeorientieren Anlagen auseinandersetzen. Dabei kommt es auf den klugen Mix aus Chancen und Risiken an.“

Geht es um die Wahl eines privaten Vorsorgeproduktes, dann zeigt sich auch hier das Sicherheitsbewusstsein der Befragten. Knapp 58 Prozent sprechen sich für eine Leibrente aus. Sie nehmen damit bewusst auch eine etwas tiefere Rente in Kauf, wenn diese im Gegenzug bis ans Lebensende ausbezahlt wird. Für eine zeitlich begrenzte Rente würden sich dagegen lediglich 42 Prozent der Befragten entscheiden. Selbst dann, wenn die Rendite höher als bei der Leibrente ausfällt.

Und was ist für die Rentner von morgen bei der Altersvorsorge wichtig? Rudolf Alves: „Es ist wenig erstaunlich, dass für knapp 90 Prozent der Befragten die finanzielle Sicherheit im Alter ganz klar an erster Stelle steht. Interessant ist aber auch, dass fast die Hälfte flexibel über ihr Altersvermögen verfügen möchte. Daraus lässt sich schliessen, dass viele einen aktiven dritten Lebensabschnitt planen.“

Zur Studie: Die Allianz Suisse Vorsorgestudie wurde in Zusammenarbeit mit der GfK Switzerland AG in der zweiten Jahreshälfte 2013 bei Personen im Alter zwischen 50 und 69 mit einem Anlagevermögen von über CHF 100’000 durchgeführt. Methodik: Online-Befragung (CAWI).

Infografik Vorsorgestudie Allianz