ASIP Pensionskassenverband

12.5.2017

Pensionskassenverband ASIP sagt mit Vorbehalten Ja zum beschlossenen Kompromiss und fokussiert sich im Abstimmungskampf auf einen Faktencheck!

ASIP-Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2017: Altersvorsorge 2020

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat seine Mitglieder zur Reform der Altersvorsorge befragt. Dabei wurde die Haltung des Vorstands von über 80% der antwortenden Mitglieder unterstützt. Bezüglich Gesamtbeurteilung der Vorlage bewegen sich die Meinungen zwar innerhalb einer bestimmten Bandbreite: Mehrheitlich wird – teilweise mit Vorbehalten – zugestimmt; eine Minderheit lehnt, unter Betonung der zusätzlichen monatlichen CHF 70 für Neurentner und der umsetzungstechnischen Nachteile für die berufliche Vorsorge, die Vorlage aber ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sagt der ASIP nach Abwägen der Vor- und Nachteile Ja zum beschlossenen Kompromiss.

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Die Palette von Meinungen unter den ASIP-Mitgliedern lässt sich auf deren unterschiedliche Strukturen zurückführen. Die Meinungsvielfalt ist nachvollziehbar und zu respektieren. Es liegt in der Verantwortung jeder Pensionskasse, zu entscheiden, wie sie sich im Abstimmungskampf positionieren und in welcher Form sie ihre Versicherten informieren will.

Als unabhängiger Fachverband ist der ASIP Ansprechpartner für alle Akteure im Umfeld der beruflichen Vorsorge. Er wird sich daher keinem Abstimmungskomitee anschliessen. Gleichwohl wird sich der ASIP im Abstimmungskampf engagieren: Mittels einer primär im digitalen Bereich geführten Aufklärungs- und Faktencheck-Kampagne wird er die Vor- und Nachteile (Chancen/ Risiken) der Vorlage sowie die Konsequenzen bei einem Ja und bei einem Nein aufzeigen.

Der ASIP setzt sich zum Ziel, das Verständnis bezüglich Vorsorgefragen zu verbessern und gleichzeitig Falschinformationen entgegenzuwirken. Wichtig für den ASIP ist eine ausgewogene und fachlich fundierte Meinungsbildung der Stimmbevölkerung. Dreh- und Angelpunkt bleibt die schon bestehende Website www.dringendereform.ch.

Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung ist heute schon klar, dass die Herausforderungen in der Altersvorsorge gross bleiben. Für den ASIP steht insbesondere die langfristige Stabilität der beruflichen Vorsorge im Zentrum. Dafür will er sich auch in Zukunft einsetzen.

Der ASIP-Vorstand begrüsste den zustimmenden Entscheid des Parlamentes. Er beurteilte die Reform stets als notwendig und dringend. Das Fundament unserer Altersvorsorge ist intakt, muss aber an die veränderten demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. In diesem Sinn hat sich der ASIP auch konstruktiv im Gesetzgebungsprozess eingebracht. Die Politik kann allerdings nicht beliebig an verschiedenen Stellschrauben drehen, ohne gleichzeitig die Stabilität des Systems zu gefährden. Der ASIP erachtet es deshalb als notwendig, das richtige Drehmoment zu finden. Bei einer zu starken Drehung kann nämlich die Akzeptanz des Systems Schaden nehmen. In diesem Spannungsfeld standen Bundesrat und Parlament bei der Beratung und Beschlussfassung der Vorlage «Altersvorsorge 2020». Jetzt kann das Volk am 24. September 2017 darüber befinden. Das gibt dem Schweizerischen Pensionskassenverband die unbedingt zu nutzende Möglichkeit, mit den Stimmberechtigten über unser Vorsorgesystem zu diskutieren (vgl. dazu www.asip.ch.

Ein Projekt dieser Grössenordnung hat immer Vor- und Nachteile, welche sorgfältig gegeneinander abzuwägen sind. Im Rahmen einer gemeinsamen Revision von AHV und BVG können jedoch Themen diskutiert werden, die, wie die letzten 20 Jahre gezeigt haben, als Einzelvorlagen kaum mehrheitsfähig sind und vor dem Souverän keine Chance haben. Im Fokus stehen die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes von 6.8% auf 6% mit kurz- und langfristig wirkenden Ausgleichsmassnahmen, das gleiche Referenzalter 65 für Mann und Frau, verbunden mit einer Flexibilisierung der Pensionierung zwischen 62 (60) und 70, sowie eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der AHV. Zu glauben, bei einem Nein wären alle diese Punkte rasch umsetzbar und mehrheitsfähig, entbehrt jeder Grundlage, ist unrealistisch und weltfremd. Es braucht jetzt eine Lösung!

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit Sitz in Zürich ist der Dachverband für 935 Pensionskassen. Er vertritt über seine Mitglieder rund zwei Drittel der Versicherten in der beruflichen Vorsorge sowie ein Vorsorgevermögen von über CHF 550 Mia. Der ASIP bezweckt die Erhaltung und Förderung der beruflichen Vorsorge auf freiheitlicher und dezentraler Basis und setzt sich für das Drei-Säulen-Konzept in ausgewogener Gewichtung ein.

An der Befragung haben 188 Mitglieder teilgenommen. 159 Mitglieder haben sich für die Vorlage (davon 60 mit gewissen Vorbehalten) und 29 dagegen ausgesprochen.

Weitere Auskünfte:

Jean Rémy Roulet, Präsident (Genf); 022 949 19 19; roulet@ccb.ch
Hanspeter Konrad, Direktor (Zürich); 043 243 74 15; konrad@asip.ch

Quelle: www.dringendereform.ch
12.05.2017

16.3.2017

ASIP – Parlament stimmt notwendiger Reform zu – jetzt ist Überzeugungsarbeit gefragt

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP beurteilt die Annahme der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ als Chance, um die Altersvorsorge als Ganzes und insbesondere die berufliche Vorsorge zu sichern. Mit den Beschlüssen des Parlaments wird den ökonomischen und demografischen Herausforderungen Rechnung getragen. Die Stellschrauben im BVG werden neu so justiert, dass sie eher der wirtschaftlichen Realität entsprechen. Nach dem Ja des Parlamentes gilt es nun, den Versicherten und der Bevölkerung die Vorteile der Vorlage sachlich und verständlich zu erklären. Wir werden mit den Mitgliedern diskutieren, wie wir uns in der kommenden Abstimmungskampagne positionieren wollen.

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Der ASIP hat sich stets für diese Reform eingesetzt. Im Vordergrund steht die ganzheitliche Sicherung der Altersvorsorge im Bereich der 1. und 2. Säule ohne Leistungsreduktionen (vgl. u.a. Hinweise auf www.asip.ch und www.dringendereform.ch). Es ist nun notwendig, der Bevölkerung zu erklären, dass nur dank dieser Reform das heutige Rentenniveau im BVG beibehalten werden kann. Dazu gehört u.a. die Anpassung des BVG-Umwandlungssatzes an die weiterhin steigende Lebenserwartung und an das wirtschaftliche Umfeld, welches das Erzielen notwendiger Renditen erschwert. Griffige flankierende Massnahmen, tragen zur Aufrechterhaltung des BVG-Leistungsniveaus bei. Vor diesem Hintergrund sind einerseits politische Zugeständnisse und anderseits auch höhere Lohnbeiträge notwendig. Schliesslich begrüsst der ASIP das gemeinsame Referenzalter 65 für Männer und Frauen.

Die unbestritten notwendige Reform zur langfristigen Sicherung der Altersvorsorge und des heutigen Rentenniveaus im Allgemeinen und der 2. Säule im Speziellen darf jetzt nicht Opfer ideologischer Auseinandersetzungen werden. Alle Akteure müssen ihren Beitrag für einen erfolgreichen Abschluss der Reform leisten.

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit Sitz in Zürich ist der Dachverband für rund 960 Pensions-kassen. Er vertritt über die Mitglieder rund zwei Drittel der Versicherten in der beruflichen Vorsorge sowie ein Vorsorgevermögen von über CHF 450 Mia. Der ASIP bezweckt die Erhaltung und Förderung der beruflichen Vorsorge auf freiheitlicher und dezentraler Basis und setzt sich für das Drei-Säulen-Konzept in ausgewogener Gewichtung ein.

Weitere Informationen:

Hanspeter Konrad, Direktor
Telefon +41 43 243 74 15
E-Mail konrad@asip.ch
ASIP, Kreuzstrasse 26, CH-8008 Zürich
oder Jean Rémy Roulet, Präsident (Genf); 022 949 19 19

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10.1.2017

Altersvorsorge 2020: ASIP warnt zum Jahresstart erneut vor dem Spiel mit dem Feuer

Am Dienstagnachmittag hielt der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP seine traditionelle Jahresstart-Veranstaltung ab, die thematisch ganz im Zeichen der Reform „Altersvorsorge 2020“ stand. Im Hinblick auf die bevorstehende Differenzbereinigung des Geschäfts, appellierte er an die Kompromissbereitschaft der Politik.

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An der Jahresstart-Veranstaltung behandelte der ASIP die anstehenden vorsorgepolitischen Fragestellungen mit seinen Mitgliedern. Bundesrat Alain Berset sagte in seinem Referat:“ Die Altersvorsorge ist existentiell wichtig, deshalb müssen sämtliche politischen Akteure Kompromisse eingehen“. Eine mehrheitsfähige Lösung sei jetzt dringend notwendig: „Die Geschichte der gescheiterten Reformen der letzten 20 Jahre zeigt, dass Volk und Stände nur einem ausgewogenen Paket zustimmen.“

An der anschliessenden Podiumsdiskussion zum Thema „Altersvorsorge 2020“ diskutierten: Kathrin Bertschy, NR und Co-Präsidentin alliance F, (GLP); Ruth Hummel, NR (CVP); Alex Ruprecht, SR (SVP), Paul Rechsteiner, SR und Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SP); Martin Kaiser, Schweizerischer Arbeitgeberverband, Mitglied der Geschäftsleitung, sowie Hanspeter Konrad, Direktor ASIP, der die Podiumsdiskussion moderierte.

In der Frühjahrssession wird das Geschäft mit der Differenzbereinigung abgeschlossen und hoffentlich vom Parlament verabschiedet. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP appelliert weiterhin an alle politischen Akteure, im Rahmen der Behandlung der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ Kompromisse einzugehen, und warnt vor allzu einseitigen Sichtweisen. Diese sind ein Spiel mit dem Feuer, denn nur ein ausgewogenes Paket wird letztlich Chancen haben, von Parlament und Stimmvolk angenommen zu werden.

Aus Sicht ASIP sollte die zuständige Kommission des Nationalrates nun nochmals vertieft prüfen, in welcher Form eine Kompensation der Senkung des BVG-Umwandlungssatzes zum Leistungserhalt innerhalb des BVG erfolgen kann. Mit einer entsprechenden Kombination der Regelung des Koordinationsabzuges, der Altersgutschriften und des Beginns des Sparprozesses lassen sich Lösungen innerhalb der beruflichen Vorsorge finden, die das BVG-Leistungsniveau sicherstellen. Ein wichtiger und für dessen Stabilität entscheidender Erfolgsfaktor des Schweizer Drei-Säulen-Systems ist nämlich letztlich die Trennung der drei Säulen. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass der Reformvorschlag in einer späteren Volksabstimmung zu bestehen hat. All diese Überlegungen gilt es jetzt bei der Suche nach einem für alle Seiten akzeptablen Kompromiss zu beachten.

Für den ASIP ist die finanzielle Sicherung der Altersvorsorge dringend notwendig. Aufgrund der sich stellenden ökonomischen und demografischen Herausforderungen darf diese Reform aus Sicht ASIP auf keinen Fall scheitern. Im Vordergrund steht für den ASIP die ganzheitliche Sicherung der Altersvorsorge im Bereich der 1. und 2. Säule ohne Leistungsreduktionen. Alle Akteure müssen im Rahmen dieses Prozesses ihren Beitrag für eine erfolgreiche Reform leisten.


Weitere Informationen:

Hanspeter Konrad, Direktor
Telefon +41 43 243 74 15
E-Mail konrad@asip.ch
ASIP, Kreuzstrasse 26, CH-8008 Zürich
oder Jean Rémy Roulet, Präsident (Genf); 022 949 19 19

Bis 17 Uhr wenden Sie sich bitte an Peter Metzinger: +41 79 628 61 26


Quelle: Presseportal.ch
10.01.2017

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16.8.2016

Appell für eine erfolgreiche Rentenreform 2020 – Zur ersten und zweiten Säule stehen!

Appell für eine erfolgreiche Rentenreform 2020 – Zur ersten und zweiten Säule stehen! Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP appelliert an alle politischen Akteure, im Rahmen der Behandlung der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ Kompromisse einzugehen; er spricht sich gegen allzu einseitige Sichtweisen in der Altersvorsorge aus. Um Dringlichkeit und Notwendigkeit einer Reform zu untermauern, lanciert der ASIP heute eine Petition an die Politik. Einmal mehr schlägt der ASIP ein dezentrales Modell vor, um Rentensenkungen zu kompensieren, das fairer, viel einfacher und kostengünstiger ist als das vom Bundesrat vorgeschlagene.

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Die Frage der Ausgestaltung der Altersvorsorge ist für den ASIP entscheidend. Nach den vielen gescheiterten Reformvorhaben muss nun die „Altersvorsorge 2020“ gelingen. Es handelt sich um eine der wichtigsten innenpolitischen Reformen der nächsten Jahre mit staats- und gesellschaftspolitischer Tragweite. Angesichts der demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die auf AHV und berufliche Vorsorge zukommen, ist der Reformbedarf klar ausgewiesen. Anstatt jetzt Maximalforderungen um jeden Preis durchsetzen zu wollen, sollten alle Akteure, vor allem auch die Sozialpartner, am gleichen Strick ziehen. Das Ausspielen der AHV gegenüber der beruflichen Vorsorge (u.a. mit dem Argument, die AHV sei effizienter und müsse um jeden Preis gestärkt werden) ist genauso wenig zielführend wie die Forderung der Wirtschaft nach einer zwingenden Integration einer Stabilisierungsregel (also die Einführung eines Automatismus zur künftigen Erhöhung des Rentenalters). Vielmehr zielt das Projekt „Altersvorsorge 2020“ in die richtige Richtung. Wir brauchen jetzt eine mehrheitsfähige Vorlage, welche auch in einer Volksabstimmung realistische Chancen auf eine Annahme hat.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist ein gleiches Referenzalter 65 für Mann und Frau einer der zentralen Eckwerte. Ein zweiter Schwerpunkt ist die vorgeschlagene Senkung des BVG-Umwandlungssatzes. Für den ASIP ist allerdings wichtig, dass die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes sozialverträglich erfolgt. Zur Aufrechterhaltung des Leistungsziels im BVG (60% des letzten AHV-Bruttolohnes bis CHF 84‘240) braucht es daher flankierende Massnahmen. Der für die Übergangsgeneration vorgeschlagene zentrale Mechanismus über den Sicherheitsfonds ist jedoch zu komplex, erhöht die Verwaltungskosten und führt zu unfairen und damit falschen Solidaritäten. Der ASIP lehnt diesen Vorschlag ab und fordert einmal mehr eine dezentrale, durch die jeweiligen Pensionskassen zu gewährende Leistungsgarantie. Im Zentrum steht eine Leistungsgarantie auf der projizierten BVG-Altersrente (0%- Zins/0%-Lohn): Diese Garantie wird als zusätzlicher, individueller BVG-Wert für die Übergangsgeneration festgeschrieben und ändert sich nicht mehr (keine Schattenrechnung notwendig: Es wird im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vorlage die projizierte BVG-Altersrente berechnet und garantiert). Dieser Betrag muss neu bei einem Austritt der neuen PK mitgeteilt werden. Diese Variante basiert auf dem gleichen Prinzip, welches bereits zugunsten der Eintrittsgeneration bei der Einführung des BVG im Jahr 1985 angewendet wurde.

„Die unbestritten notwendigen Reformen zur langfristigen Sicherung der Altersvorsorge im Allgemeinen und der 2. Säule im Speziellen dürfen nicht Opfer ideologischer Auseinandersetzungen werden. Alle Akteure müssen im Rahmen dieses Prozesses ihren Beitrag für eine erfolgreiche Reform leisten. Es sind pragmatische und konstruktive Lösungen zu suchen, die dem Gesamtwohl der Bürgerinnen und Bürger, also aller Versicherten, dienen“, so der neue ASIPPräsident Jean Rémy Roulet.


Weitere Informationen: Hanspeter Konrad, Direktor, ASIP Telefon +41 43 243 74 15 E-Mail konrad@asip.ch ASIP, Kreuzstrasse 26, CH-8008 Zürich


Quelle: ASIP
16.08.2016

13.5.2016

ASIP-Mitglieder wählen Jean-Rémy Roulet zum neuen Präsidenten

Im Fokus der 19. ASIP Mitgliederversammlung stand die Wahl von Jean-Rémy Roulet zum neuen ASIP-Präsidenten. Roulet ist Geschäftsführer der Pensionskasse des Genfer Baumeister-Verbands und löst Christoph Ryter, Geschäftsleiter der Migros-Pensionskasse, an der Spitze des Verbands ab. Der neu gewählte Präsident unterstrich in seinem Ausblick die Notwendigkeit der Reform „Altersvorsorge 2020“.

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Nach neun Jahren kommt es an der Verbandsspitze zu einem Wechsel. Christoph Ryter, der den Fachverband mit grossem Einsatz führte und diesen als Ansprechpartner gegenüber den Mitgliedern, der Politik, aber auch der Öffentlichkeit stärkte, wird durch den Genfer Jean-Rémy Roulet abgelöst. Roulet (Jg. 1960) wurde 2013 in den ASIP- Vorstand gewählt. Er ist Geschäftsführer der Pensionskasse des Genfer Baumeister-Verbands (Caisse paritaire de l’industrie et de la construction, CPPIC). Zudem wurden neu Markus Hübscher, Geschäftsführer der Pensionskasse SBB, und Christoph Sarrasin, Direktor der Nestlé Pensionskasse, in den ASIP-Vorstand gewählt.

Reform „Altersvorsorge 2020“ muss gelingen!

Neben den Wahlen stand vor allem eine der innenpolitisch wichtigsten Vorlagen im Fokus – die Altersvorsorge 2020. Um die Altersvorsorge als Ganzes und die berufliche Vorsorge im Speziellen langfristig zu sichern und spätere, gravierende Korrekturmassnahmen zu vermeiden, müssen die notwendigen Massnahmen heute eingeleitet werden. Den Ansatz, die Reform der AHV und der beruflichen Vorsorge koordiniert anzugehen, begrüsst der ASIP. „Wir unterstützen auch die Ziele der Reform, Rentenhöhe sowie finanzielle Stabilität der ersten und zweiten Säule zu sichern. Der ASIP setzt sich für eine ausgewogene und nicht überladene Reform ein, welche die Bürger, Versicherten und Arbeitgeber auch tragen können“, so der neue Präsident Jean-Rémy Poulet.

Alle Akteure müssen im Rahmen dieses Prozesses kompromissbereit sein, denn es braucht zum jetzigen Zeitpunkt eine Reform, deren Gelingen nicht durch Extremforderungen von rechts und links aufs Spiel gesetzt werden darf. So gefährden einerseits die Forderungen nach einer zwingend in diese Vorlage zu integrierenden Stabilisierungsregel und anderseits die Forderung nach einem einseitigen Ausbau der AHV ein erfolgreiches Gelingen der Reform. Gefragt sind jetzt Lösungen, die für die Bevölkerung nachvollziehbar sind. Würde die Reform nicht gelingen, hätte dies weitreichende Auswirkungen und zusätzliche Kosten zur Folge, die eine nächste Reform noch viel schwieriger machen würden. Auf der ASIP-Webseitewww.dringendereform.ch sind umfassende Informationen abrufbar.

Beilage: ASIP-Jahresbericht 2015 – http://ots.ch/1BRNv

Zur Beantwortung allfälliger Fragen steht Ihnen der Direktor des ASIP, Hanspeter Konrad, zur Verfügung (043 243 74 15).

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP mit Sitz in Zürich ist der Dachverband für rund 960 Vorsorgeeinrichtungen und einem verwalteten Gesamtvermögen von gegen CHF 450 Mia. Der ASIP bezweckt die Erhaltung und Förderung der beruflichen Vorsorge auf freiheitlicher und dezentraler Basis und setzt sich für das Drei-Säulen-Konzept in ausgewogener Gewichtung ein.

Jean-Rémy Roulet (lic. HEC der Universität Lausanne, Jg.1960) wurde 2013 in den ASIP-Vorstand gewählt. Er ist Geschäftsführer der Pensionskasse des Genfer Baumeister-Verbands (Caisse paritaire de l’industrie et de la construction,CPPIC).

Kontakt:

ASIP, Kreuzstrasse 26, CH-8008 Zürich, Telefon +41 43 243 74 15, 
Hanspeter Konrad
konrad@asip.ch
http://www.dringendereform.ch
www.facebook.com/dringendereform.reformeurgente
http://twitter.com/pensionskassen

12.4.2016

Gewerkschaftsbund spielt mit dem Feuer

Medienmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP vom 12. April 2016

Mit realitätsfernem Wunschdenken lassen sich die Renten nicht erhöhen Zürich. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP kritisiert die heutige Kommunikation des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes zum so genannten Rentenabbau. „Die von den Pensionskassen ergriffenen und verantwortungsvollen Massnahmen zur Senkung der Umwandlungssätze dienen primär der langfristigen Sicherung der Renten im Interesse der Versicherten“, so ASIP-Direktor Hanspeter Konrad. Der SGB missbrauche und untergrabe auf nicht nachvollziehbare Art und Weise die schwierigen, aber verantwortungsvollen Entscheidungen seiner eigenen Leute in den Stiftungsräten der Pensionskassen, um unlauterStimmung zu machen für seine nicht finanzierbare Initiative.

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Der Verweis auf Lebensversicherer im BVG-Geschäft sei polemisch, weil die Mehrheit der Versicherten bei nicht-profitorientierten autonomen Pensionskassen angeschlossen sind. Die kritisierten Massnahmen reflektierten die ständig weiter steigende Lebenserwartung und das schlechte Zinsumfeld und dienten einzig der langfristigen Finanzierbarkeit der Renten und damit direkt den Interessen der Versicherten.

Die AHVplus-Initiative verlangt höhere Renten, was angesichts der Finanzierungsprobleme schon der heutigen Renten nach Meinung des ASIP ein Spiel mit dem Feuer darstellt. Viel sinnvoller sei die anstehende, ausgewogene Reform der Altersvorsorge. Diese basiere auf Realismus, die AHVplus-Initiative hingegen auf purem Wunschdenken.

Kontakt:
Hanspeter Konrad, Direktor, ASIP
Telefon +41 43 243 74 15
E-Mailkonrad@asip.ch
ASIP, Kreuzstrasse 26, CH-8008 Zürich

16.2.2016

ASIP-Performancevergleich: Medianrendite der Pensionskassen 2015 bei +0.7 Prozent

Die Performance der Pensionskassen betrug 2015 nur 0.7 Prozent. Dies ist weniger als der Mindestzins, den sie ihren Versicherten gutschreiben müssen und liegt zudem auch unterhalb der notwendigen Sollrenditen, die die Kassen benötigen, um ihre langfristigen Verpflichtungen zu erfüllen. Auf der anderen Seite haben die Pensionskassen in den Jahren 2012-2014 gute Erträge erzielt (zwischen 6.1 bis 8.1 Prozent gemäss ASIP-Performancevergleich). Dies erlaubte ihnen, mindestens einen Teil der Wertschwankungsreserven wieder zu bilden.

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Auch im aktuellen Umfeld darf nicht vergessen werden, dass die berufliche Vorsorge ein ausgesprochen langfristiges Geschäft ist. Trotz der schwierigeren Phase, die wohl auf die Pensionskassen zukommt, ist die Leistungsfähigkeit, und damit die langfristige Sicherheit, der beruflichen Vorsorge nicht gefährdet. Neben Anpassungen auf der Verpflichtungsseite – wie sie im Moment für das BVG im Parlament diskutiert werden (Altersvorsorge 2020) – sind Massnahmen zur Effizienz des dritten Beitragszahlers notwendig. Basis dafür bildet eine die Risikofähigkeit und -bereitschaft berücksichtigende Anlagestrategie.

Die Medianrendite des zweiten Halbjahres 2015 von 0.8% hat die negative Performance des ersten Halbjahres von -0.1% kompensiert. Sie ergab somit für das ganze Jahr 2015 eine Rendite von 0.7%. Die Rendite muss jeweils unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit und der Volatilität der gewählten Anlagestrategie einer Pensionskasse interpretiert werden.

Die weiter stetige Nachfrage nach Immobilien hat für die Mandatskategorien „Immobilien Schweiz indirekt“ sowie „Immobilien Schweiz direkt“ im Jahr 2015 zu Medianrenditen von 5.1% respektive 5.3% geführt. Immobilien Ausland schnitten mit 9.4% überdurchschnittlich gut gegenüber anderen Kategorien in den letzten 6 Monaten ab. Immobilien waren ein Haupttreiber der positiven Rendite. Demgegenüber stehen Rohstoffe, die mit einer Medianperformance von -23.7% wieder eine negative Rendite im Jahr 2015 abgeworfen haben. In den letzten 5 Jahren haben die Rohstoffe kumuliert rund 45% ihres Wertes eingebüsst.

Neben den Renditen in den Immobilien zeigen alle Aktienkategorien eine positive Rendite über die letzten 6 Monate, ausser den Anlagen in Emerging Markets (-11.1%). Bei näherer Betrachtung stechen die Werte der Aktien Nordamerika mit einer Rendite von 4.9% über die letzten 6 Monaten, sowie Aktien Asien Pazifik mit einer Rendite von 3.8% über die letzten 12 Monaten heraus.

Über das ganze Jahr 2015 sind vor allem Immobilien Schweiz direkt (+5.3%), Immobilien Schweiz indirekt (+5.1%), Aktien Asien Pazifik (+3.8%) und Immobilien Ausland (+3.0%) zu erwähnen. Schweizer Aktien beanspruchten im Universum in der zweiten Jahreshälfte 2015 im Median rund 10% der Vermögensanlagen und ausländische Aktien rund 20%. Obligationen sind im Median mit 37% im Universum vertreten.

Zum Vergleich mit dem Pictet 2005-Index „BVG-40 plus“ beinhaltet das ASIP-Universum weniger Obligationen (ca. 37% gegenüber 50% im „BVG-40 plus“ Index) und mehr Immobilien (20% gegenüber 10% im „BVG-40 plus“ Index). Die übrigen Anlagekategorien sind ungefähr gleich gewichtet wie im“BVG-40 plus“ Index.

Ausblick

Die extrem tiefen – bis negativen – Zinsen machen es für die Pensionskassen schwierig, die notwendigen Renditen für die Erfüllung der mittel- bis langfristigen Leistungsversprechen zu erzielen. Angesichts tiefer oder sogar negativer Obligationenrenditen prüfen Pensionskassen, die Immobilien- und Aktienquote zu erhöhen oder auch vermehrt in alternative Anlagen (z.B. Infrastrukturanlagen) zu investieren.

Einzelne Pensionskassen haben durch die Aufteilung ihrer Liquidität auf verschiedene Banken entweder noch keine oder nur geringfügige Negativzinsen zu bezahlen – auf der anderen Seite sind aber die Kosten für die Absicherung der Fremdwährungsrisiken für einen Schweizer Investor nach Einführung der Negativzinsen vor einem Jahr markant angestiegen.

Hintergrundinformationen zur Studie:

Der Performancevergleich wurde vor 15 Jahren in einer Zeit ins Leben gerufen, in der die Pensionskassenlandschaft anders aussah. Er wurde auf halbjährlicher Basis durch das Beratungsunternehmen Towers Watson im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (ASIP) erstellt. Mit dem Performancevergleich wurde eine wichtige Lücke bzgl. Transparenz der Anlage-Performance geschlossen. Der Vergleich erfüllte mit einem Gesamtvermögen von rund CHF 231 Milliarden, 60 teilnehmenden Pensionskassen und über 1100 erfassten Portfolios über Jahre hinweg seinen Zweck und wurde von vielen Pensionskassen geschätzt. Mit der Zeit kamen jedoch andere Produkte auf den Markt, auf die Pensionskassen zurückgreifen können. Angesichts der Vielzahl öffentlich zugänglicher oder massgeschneiderter Performance-Informationen von den verschiedenen Dienstleistungsanbietern wird daher auf die Weiterführung eines eigenen Vergleichs verzichtet.

Quelle: Presseportal

									

16.2.2016

Pensionskassen verfehlen den BVG-Mindestzins

Nur wenige Schweizer Pensionskassen haben 2015 so gut gewirtschaftet, dass sie alle Vermögen nach Wunsch des Bundesrats mit 1,75% verzinsen konnten. Der Markt war stärker als die hohe Politik.

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Die Schweizer Pensionskassen sind wie andere institutionelle Anleger auch mit Verlusten in ein schwieriges Jahr gestartet. Die Zinsen verharren auf sehr niedrigem Niveau, und die Aktienmärkte haben in den ersten sechs Wochen ein wildes Jo-Jo-Spiel absolviert. Was die Sache zusätzlich erschwert, ist die unterdurchschnittliche Performance im vergangenen Jahr, wie ein Leistungsvergleich des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (Asip) zeigt.

Unter 60 teilnehmenden Pensionskassen mit einem Gesamtvermögen von gerundet 230 Mrd. Fr. wurde als Medianwert, der die Gesamtheit in zwei gleich grosse Gruppen aufteilt, eine Performance von 0,7% ermittelt. Diese Messzahl deckt sich recht genau mit den Ergebnissen des Pensionskassen-Indexes der Credit Suisse (+0,95%) und des Pictet-Indexes BVG-25 (+0,47%).

BVG-Mindestzins klar verfehlt

Der Asip weist darauf hin, dass nicht nur der BVG-Mindestzins von 1,75% klar verfehlt wurde, sondern mehrheitlich auch jene Sollrendite nicht erreicht wurde, die es brauchte, um langfristige Verpflichtungen zu erfüllen. Erinnert wird gleichzeitig an die guten Jahrgänge 2012 bis 2014, in denen die Performance oft in der Bandbreite zwischen 6% und 8% zu liegen kam. Dies erlaubte es, Wertschwankungsreserven zu bilden, von denen im vergangenen Jahr aber viele Kassen wieder zehren mussten.

Was die einzelnen Anlagen betrifft, so lagen die Segmente Immobilien Schweiz (+5,3%), Aktien Asien/Pazifik (+3,8%) und Immobilien Ausland (+3,0%) gut im Markt. Am anderen Ende der Skala figurierten die Rohstoffe (Median-Performance –23,7%) und ferner Anlagen in den Emerging Markets (–11,4%). – Die im Auftrag des Pensionskassenverbandes von Towers Watson durchgeführte Studie hat jetzt, nach fünfzehn Jahren, ausgedient. Asip-Direktor Hanspeter Konrad sagte, man sei gemeinsam zur Einsicht gelangt, dass der Mehrwert gering sei, weil inzwischen viele andere sich mit der Performance-Messung beschäftigten. Am repräsentativsten wohl ist die vom Asip mitunterstützte Swisscanto-Umfrage.

Quelle: NZZ

21.6.2013

«Neu aufgelegter Rentenklau»

Umwandlungssatz runter, Frauen-Rentenalter rauf und höhere Mehrwertsteuer: Bundesrat Berset hat seine Rentenreform-Pläne vorgestellt. Die Reaktionen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP reagierte durchwegs positiv auf die von Bundesrat Alain Berset vorgestellten Eckwerte der Rentenreform. Der Verband schreibt, es handle sich um ein ganzheitliches Reformpaket, bei dem niemandem etwas weggenommen werde. Damit werde die Altersvorsorge langfristig gesichert und die ungerechte Umverteilung von Jung nach Alt im Bereich der zweiten Säule beendet.

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Notwendig sei auch die vorgesehene Senkung des Umwandlungssatzes. Die weiterhin ansteigende Lebenserwartung mache diesen Schritt notwendig. Denn bereits heute reiche das während eines normalen Arbeitslebens angesparte Kapital nicht mehr aus, um die Rente bis zum Lebensende zu finanzieren.

Für den ASIP ist es aber auch wichtig, dass eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes sozialverträglich erfolgt. Deshalb brauche es flankierende Massnahmen, die je nach Tempo der Senkung unterschiedlich zu definieren seien.

Gewerkschaften poltern

Ganz anders tönt es vonseiten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Er lehnt den «neu aufgelegten Rentenklau» ab. «Die AHV darf nicht geschwächt werden», schreiben die Gewerkschafter in ihrem Communiqué. Das Vorgehen sei zum Scheitern verurteilt.

Der Bundesrat schlage mit der Senkung des Umwandlungssatzes die grösste Rentensenkung aller Zeiten vor. Über 12 Prozent würden die Renten sinken, befürchtet der SGB. Diese krasse Senkung von 6,8 auf 6 Prozent des Mindestumwandlungssatzes könne er nicht akzeptieren.

Der SGB kündigte deshalb an, die Reform zu bekämpfen. Dass sich diese einzig auf ein Tiefzinsszenario stütze, sei nicht seriös. Auch die Erhöhung des Rentenalters und der Mehrwertsteuer ist dem Gewerkschaftsbund ein Dorn im Auge. «Statt die teure und für tiefe Einkommen wenig attraktive zweite Säule weiter aufzublasen, sollten die Leistungen der AHV verbessert werden, so wie es die Volksinitiative AHVplus verlangt», schrieben die Verantwortlichen.

Unia: «Nicht akzeptabel»

Auch die Unia lehnt die Vorschläge des Bundesrat zur Altersvorsorge ab. Eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und die Senkung des Umwandlungssatzes seien nicht akzeptabel, teilte die Gewerkschaft mit.

Sie schlägt deshalb vor, den Umwandlungssatz auf dem heutigen Niveau von 6,8 Prozent zu fixieren. Nur eine Fixierung des Umwandlungssatzes könne den Versicherten wieder Vertrauen in die zweite Säule und Klarheit über die Höhe ihrer zukünftigen Renten geben.

Happige Erhöhung

Der Arbeitgeberverband (SAV) hat gespalten auf die Reform-Leitlinien des Bundesrats reagiert. Zwar schlage dieser richtigerweise eine Flexibilisierung des Rentenbezugs sowie die Erhöhung des Referenz-Rentenalters auf 65 Jahre für alle vor. Allerdings lasse er es fälschlicherweise dabei bewenden.

Die happige Erhöhung der Mehrwertsteuer von zwei Prozent zugunsten der AHV sei einseitig und deshalb abzulehnen, argumentierte der SAV in einem Communiqué. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der demografischen Lücke komme «nur im äussersten Notfall» infrage. Dann müsste sie aber zwingend mit der schrittweisen Erhöhung des Referenz-Rentenalters bis 67 Jahre gekoppelt werden.

Priorität habe vielmehr die schrittweise Erhöhung des Referenz-Rentenalters. Zudem gehe «der längst fällige Senkungsschritt» des Mindestumwandlungssatzes, wie ihn der Bundesrat präsentiert, in die richtige Richtung.

Insgesamt riskiert der Bundesrat in den Augen des SAV aber «einen weiteren Scherbenhaufen». Sollten es Bundesrat und Parlament nicht bald schaffen, konkrete Massnahmen für eine sichere AHV in Kraft zu setzen, müsse eine Stabilisierungsregel greifen.

Quelle: Tages-Anzeiger