Genossenschaften

9.12.2016

ASGA – Baustart für Hochhaus im Zentrum von Horw

 In Horw ist am Freitag der Startschuss gefallen für den Bau des ersten Hochhauses in der Gemeinde. Das 44 Meter hohe Gebäude zählt 51 Mietwohnungen auf 13 Etagen, Verkaufs- und Dienstleistungsflächen und eine Einstellhalle. Fertig sein soll es im Sommer 2019. …mehr

Vertreter der Gemeinde, der Asga Pensionskasse als Bauherrin und der Totalunternehmerin HRS Real Estate feierten am Freitag den Spatenstich, wie es in einer Mitteilung von HRS heisst. Der Bauplatz liegt im Zentrum des Orts unweit des Bahnhofs bei einem Kreisel.

Gestaltet wird das Gebäude vom Zürcher Architekturbüro Tilla Theus und Partner. Dieses hatte bereits unter anderem den neuen Fifa-Hauptsitz in Zürich realisiert.

Das Hochhausprojekt ist Teil der neuen Grossüberbauung «Horw Mitte», die seit September 2015 realisiert wird. Auf einer Fläche von 15 Fussballfeldern sollen für rund 600 Millionen Franken etappenweise Bauten mit 520 Wohnungen und für 1700 Arbeitsplätze entstehen. Bis 2022 soll auch der Bahnhof der Zentralbahn erneuert werden. (sda)

Quelle: Luzerner Zeitung
09.12.2016

8.2.2016

Beim Essen sind die Pensionskassen heikel

Eine Umfrage unter den grossen Pensionskassen zeigt, dass die meisten nicht auf Rohstoffe aus der Landwirtschaft setzen.

Banken sehen keinen Bedarf, die Kunden zum Ausstieg aus Agrarrohstoffen zu bewegen – immerhin ist das Geschäft mit Nahrungsmitteln ein Milliardenmarkt. Weit kritischer ist man bei den Schweizer Pensionskassen. Dies ist  aufschlussreich im Kontext der ­Ab­stimmung zur Juso-Initiative «Stopp der  Spekulation mit Nahrungsmitteln» vom 28. Februar. Die allermeisten an­­gefragten Zweite-Säule-Stiftungen investieren nicht in Agrarrohstoffe oder haben sind unlängst aus diesen Investments zurückgezogen. Dies zeigt eine Umfrage, die der TA unter neun grossen Pensionskassen und dem AHV-Ausgleichsfonds durchführte.

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Kontaktiert wurden die Publica ­(Eidgenossenschaft), die BVK (Kanton Zürich), die Bernische Pensionskasse (Kanton Bern), die Pensionskasse der Stadt Zürich, die Migros-Pensionskasse, die Pensionskassen von PWC (Wirtschaftsprüfer), die Sammelstiftungen Asga und Profond sowie die Pensionskasse von Novartis.

Die AHV und viele Pensionskassen investierten in den letzten zehn Jahren in gemischte Rohstofffonds, die typischerweise 80 bis 90 Prozent Energiewerte und Metalle enthielten und 10 bis 20 Prozent Agrarrohstoffe. Die Anlagenstile waren meist passiv und seltener aktiv. Passiv heisst, dass auf den Verlauf eines Börsenindizes spekuliert wird. Aktiv heisst, dass Pensionskassen an Hedgefonds beteiligt sind, die Rohstofftitel und -Derivate kaufen und verkaufen, um daraus eine höhere Rendite zu erzielen, als wenn sie passiv investieren würden.

Die wichtigen Argumente der Profianleger gegen Agrarrohstoffe sind ­folgende:

  • Keine verlässliche Rendite: Publica sagt, man sehe «keine systematische ­Risikoprämie einer solchen Anlage». Zur Begründung führt sie aus, die Marktlage wechsle stark. Mal seien die Produ­zenten zahlreicher am Markt, mal die ­Abnehmer. «Wir sehen nicht, wie wir daraus einen konstanten Ertrag erzielen könnten», sagt Anlagechef Stefan Beiner. Gleich argumentiert die Bernische Pensionskasse. Sie meide generell «Anlagen, die keinen regelmässigen Ertrag abwerfen». Ähnlich drückt es der AHV-Fonds aus: «Als Anlage haben land­wirtschaftliche Rohstoffe relativ wenig Vorteile, da ihre Preise stark von kurzfristigen Wetterbedingungen beeinflusst sind.» Noch einfacher sagt es die Pensionskasse der Stadt Zürich, die im April 2015 ausgestiegen ist: «Wir mussten ­feststellen, dass wir mit diesen Anlagen systematisch Geld verloren hatten».
  • Wenig relevant für Absicherung: Agrarrohstoffe nützen zur Absicherung gegen Inflations- und geopolitische Risiken. «Doch diesen Zweck erfüllen auch Edelmetall- und Energieanlagen», sagt ein Anlagechef, der nicht zitiert sein will. Dies bestätigt der grosse Anlagestrategieberater der Pensionskassen, PPCmetrics. «Ja, da dieser Effekt ist historisch über Edelmetall- und Energiekomponenten erzielt worden», sagt ­Dominique Ammann. Genau so sieht es der AHV-Fonds, der sich 2014 aus Agrarrohstoffen zurückgezogen hat. Der Fonds setzt jetzt nur noch auf Energie und Edelmetalle. «Dies vor allem, weil sich mit diesen zwei Sektoren, über eine ­längere Zeit gesehen, der höchste ­Mehrwert oder die grössten Diversifikationsvorteile erzielen lassen», sagt Eric Breval, Geschäftsleiter der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO. Gleich beurteilen es die Publica und die BVK.
  • Ethische Bedenken: Die BVK schreibt: «Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichtet die BVK bewusst auf ­Anlagen in Agrarrohstoffe wie zum ­Beispiele in Mais- oder Weizentermin­kontrakte. Wegen der Abhängigkeit einzelner Entwicklungsländer von den globalen Lebensmittelpreisen sowie der Lebensmittelknappheit in zahlreichen Regionen der Welt wäre eine solche Anlage nicht mit den definierten Anlagegrundsätzen der BVK vereinbar.» Auch die Pensionskasse von PWC hat sich aus Nahrungsmittelinvestments verabschiedet. «Einerseits aus ethischen Gründen, anderseits weil wir nicht mehr überzeugt waren.»
  • Fehlende Expertise und Nutzen: «Rohstoffe sind für uns kein Thema, da wir weder spezielle Expertisen an Bord haben noch Opportunitäten sehen», sagt Profond-Präsident Olaf Meyer.

Keine Antwort geben wollte die ­Novartis-Pensionskasse. Man wolle ­sich «nicht zu aktuellen politischen Themen und Finanzfragen äussern». Laut Jahresbericht 2014 investiert die Pensionskasse 600 Millionen Franken in Rohstoffe. Sie will auch nicht offenlegen, welchen Anteil Agrarrohstoffe haben.

PPCmetrics schätzt das Engagement aller Pensionskassen in Rohstoffe auf rund 8 Milliarden Franken, knapp 1 Prozent des BVG-Gesamtvermögens – bei einzelnen Pensionskassen bis zu 5 Prozent des Kassenvermögens. «Davon ­machen die Agrarrohstoffe im Schnitt 20 bis 30 Prozent aus.» Dominique ­Ammann von PPCmetrics sagt, dass ­Pensionskassen bei Neuengagements ­zurückhaltend seien. «Einzelne Kassen haben ihre Rohstoffanlagen reduziert, andere halten an ihren Positionen fest.»

Die Asga will Profit machen

Eine solche Kasse ist die Gewerblerkasse Asga mit Sitz in St. Gallen (88 000 Ver­sicherte, 12 Milliarden Franken Ver­mögen). Sie hat seit Ende 2011 mit zwei Fonds in Rohstoffe investiert, wovon ein Viertel bis ein Drittel auf Nahrungsmittel entfallen, rund 200 Millionen Franken. Man habe damit Geld gewonnen. Der eine Fonds habe sei 2011 kumuliert rund 10 Prozent Erträge generiert, der andere 20 Prozent. Die Asga suche die «langfristige nachhaltige Wertvermehrung», den Inflationsschutz und eine «Ergänzung zum traditionellen Anlage­universum».

Was die Asga an der politischen Debatte stört, ist, dass der «positive Beitrag» der Finanzspekulation untergehe. «In einer perfekten Welt, wo Rohstoffproduzenten zu jeder Zeit und jedem Preis direkt an Konsumenten verkaufen können, wäre der Rohstoffinvestor nicht notwendig», sagt Asga-Anlagechef Jürg Althaus. Doch eine solche Welt gebe es nicht. Liquidität schmiere die ­Finanzmärkte, wozu auch der Rohstoffmarkt gehöre. Pensionskassen leisteten einen wichtigen Beitrag zur Handel­barkeit. Solange sich die Investoren innerhalb des gesetzlichen Rahmens be­wegten, würden sie «einen wichtigen Beitrag zu einem funktionierenden und effizienten Rohstoffmarkt» leisten. Davon profitierten «die Produzenten und die Konsumenten».

Günstiger dank Spekulation

Unredlich sei auch – so der Asga-Anlagechef –, dass während Zeiten steigender Rohstoffpreise (in den Jahren 2009 bis 2011) sich die Gegner von Rohstoff­spekulationen besonders vehement gegen solche äusserten. Was sie verschweigen würden, ist, dass in fallenden Märkten Spekulanten ebenfalls präsent sind. «Dieses spekulative Element kann Preise weiter nach unten drücken, was den Konsumenten zulasten des Produzenten begünstigt», sagt Althaus.

Ob dieser Einfluss nun nützlich oder schädlich ist, ist unter Wissenschaftlern sehr umstritten. Vor allem die An­fälligkeit auf Manipulationen wird hinterfragt: «Gewisse Studien zeigten, dass ­Finanzanleger im kurzfristigen Markt einen Einfluss auf den Preis ha-ben könnten», sagt Publica-Anlagechef ­Beiner. Mittel- bis langfristig sei dies ­allerdings nicht der Fall.

Argument der Preissicherheit

Trotz all dieser Vorbehalte plädiert der Präsident des Pensionskassenverbands Asip, Christoph Ryter, für «ein möglichst freies Anlageuniversum». Gerade bei Agrarrohstoffen würden Vorsorgeeinrichtungen «nicht als Spekulanten auftreten». Im Gegenteil, sie böten «den Produzenten eine Versicherung an, indem sie schon zu einem frühen Zeitpunkt für fixe Abnahmepreise und damit Preissicherheit sorgen», sagt der Asip-Präsident, der die Pensionskasse der Migros leitet. «Die Pensionskassen verantwortlich zu machen für Hungerkatastrophen ist unseriös», meint Chris­toph Ryter.

Quelle: Tages Anzeiger

3.2.2015

Pensionskasse ASGA profitiert 2014 vom guten Börsengang

Die Pensionskasse ASGA blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Dank des guten Börsengangs erzielte die ASGA eine Gesamtrendite von 7,9 Prozent und konnte einen Überschuss von 144 Millionen Franken an die Mitglieder weitergeben.

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Das Alterskapital der rund 83’000 Versicherten wurde mit 4 Prozent verzinst, wie das Unternehmen am Dienstag am Hauptsitz in St. Gallen mitteilte. Das ist mehr als das Doppelte des gesetzlichen Minimums von 1,75 Prozent.

Trotz der Mehrverzinsung und der Bildung von Reserven erreichte die ASGA einen Deckungsgrad von 117 Prozent. Damit konnte die Pensionskasse den Kursschwankungen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses Mitte Januar standhalten, wenn auch der Deckungsgrad vorübergehend auf 112 Prozent sank.

Gut 500 neue Firmen mit 5500 Versicherten schlossen sich der ASGA 2014 neu an. Die Bilanzsumme stieg um knapp 17 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken. Das Vorsorgekapital der Aktiven und Rentner stieg um 13,4 Prozent auf 8,6 Mrd. Franken.

Die 1962 gegründete Genossenschaft ASGA ist nach eigenen Angaben die grösste unabhängige Gemeinschafts-Vorsorgeeinrichtung der Schweiz. 10’245 Firmen mit knapp 83’000 Versicherten sind ihr angeschlossen. Die Pensionskasse beschäftigt in St. Gallen, Bern, Chur und Zürich insgesamt 84 Mitarbeitende.

Quelle: SDA

18.12.2014

2014 für die Versicherten der Verbandslösung des Schweizerischen Kaderverbandes SKV

Der Schweizerische Kaderverband SKV bietet als Berufsverband zusammen mit der ASGA Pensionskasse eine äusserst attraktive Verbandslösung in der beruflichen Vorsorge an. Das vom SKV zusammen mit der ASGA exklusiv entwickelte Angebot ist eine Neuheit in der beruflichen Vorsorge und deckt damit die Lücke für Selbständige ohne Mitarbeitende ab. Es werden feste Standardpläne angeboten, welche dem üblichen Niveau der BVG-Vorsorge entsprechen. Das Angebot ist aufsichtsrechtlich abgenommen und anerkannt.

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Nebst dem Angebot für die Einzelunternehmer bietet der Schweizerische Kaderverband SKV auch für Gesellschaften mit Angestellten die berufliche Vorsorge zu vorteilhaften Konditionen an. Dabei sind auch individuelle Pläne möglich.

Für 2014 wird das vorhandene Alterskapital von der ASGA mit 4 % verzinst. Dies gilt sowohl für den obligatorischen Teil gemäss BVG wie auch für den überobligatorischen Teil. Dies ist markant höher als das gesetzliche Minimum von 1.75 % und auf eine erfolgreiche Anlagepolitik zurückzuführen, von welcher die BVG-Versicherten profitieren. Die Sicherheit der Anlagen wird auch belegt durch einen Deckungsgrad der ASGA per 30.09.2014 von 116.4 %.

Die Gründung des Schweizerischen Kaderverbandes erfolgte 1988 zur Förderung der wirtschaftlichen und beruflichen Interessen seiner Mitglieder. Er ist ein Interessen- und Berufsverband (keine Gewerkschaft), der Selbständigerwerbenden aller Berufe und Kaderpersonen entscheidende Vorteile bietet. Der Verband umfasst heute über 13’000 Mitglieder, mit den Familienmitgliedern sind es über 30’000 Personen, welche von den vorteilhaften Angeboten des Schweizerischen Kaderverbandes profitieren.

Quelle: Presseportal.ch