Helvetia Versicherung

16.5.2017

Berufliche Vorsorge: Helvetia steigert Prämieneinnahmen um 4,5%

Helvetia Versicherungen hat 2016 in der beruflichen Vorsorge eine solide Entwicklung verzeichnet. Die Nachfrage von kleinen und mittleren Firmen nach Vollversicherungslösungen bleibt anhaltend hoch. Umso wichtiger ist die Reform der Altersvorsorge 2020. Helvetia will auch in Zukunft eine verlässliche Partnerin in der 2. Säule bleiben, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

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Mit einem Volumen von CHF 2’661 Mio. stiegen die Prämieneinnahmen im vergangenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um CHF 114 Mio. oder 4.5 Prozent. Während sich die periodischen Prämien mit einem Volumen von CHF 1’215 Mio. durch eine stabile Entwicklung auszeichneten, nahmen die Einmaleinlagen um 8.3 Prozent auf CHF 1’446 Mio. zu. Grund dafür ist hauptsächlich eine Umbuchung von Überschussdepots in die Altersguthaben.

Die Anzahl Kollektivverträge sank leicht von 17’826 auf 17’809 während die Zahl der Versicherten von 219’155 auf 222’376 anstieg. Trotz des Rückgangs an Kollektivverträgen blieb die Nachfrage von Unternehmen insbesondere nach Vollversicherungsverträgen ungebrochen hoch. Angesichts der weiterhin ungünstigen Rahmenbedingungen mit zu hohen Umwandlungssätzen und der hohen Mindestverzinsung im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge verfolgt Helvetia jedoch eine bewusst vorsichtige Zeichnungspolitik von neuen Kunden bei der Vollversicherung. So soll bei den bestehenden Kunden eine weitere Verstärkung der Umverteilung zu Lasten der aktiv Versicherten vermieden werden.

Vollversicherung bleibt für KMU unverzichtbar

Auf wachsendes Interesse stossen die teilautonomen Lösungen von Helvetia im Rahmen der Sammelstiftung BVG Invest oder der Kaderlösungen. Auch die Sammelstiftungen von Swisscanto, für welche Helvetia die Rückversicherung und die Geschäftsführung bereitstellt, verzeichneten eine verstärkte Nachfrage. «Angesichts der höheren Flexibilität erfreuen sich diese Lösungen wachsender Beliebtheit», kommentiert Donald Desax, Leiter Berufliche Vorsorge und Mitglied der Konzernleitung von Helvetia, diese Entwicklung.

Die Vollversicherungen, welche im Unterschied zu teilautonomen Lösungen jederzeit die volle Deckung des Altersguthabens garantieren, sind jedoch für eine Vielzahl von KMU weiterhin unverzichtbar und machen den weitaus grössten Teils des Geschäfts in der beruflichen Vorsorge von Helvetia aus. Sie bieten den Unternehmen nicht nur ein hohes Mass an Sicherheit in der 2. Säule, sondern entlasten sie auch von erheblichen administrativen Aufwendungen und regulatorischen Auflagen.

Ja zur Reform Altervorsorge 2020 trotz gravierender Nachteile

«Helvetia wird alles daran setzen, die Attraktivität der Vollversicherung mit ihren Garantien weiterhin aufrecht zu erhalten», versichert Donald Desax. Darum befürwortet Helvetia die Vorlage zur Reform der Altersvorsorge 2020. Damit die Ungleichgewichte in der Altersvorsorge nicht noch weiter anwachsen, ist eine Reform zwingend und dringend. Die Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau und die Senkung des Umwandlungssatzes von 6.8 auf 6 Prozent sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.

Allerdings reichen die Massnahmen nicht aus, um die Ungleichgewichte in der 2. Säule zu beseitigen. Zudem wurden mit der Reform einige Auflagen verbunden, welche den Handlungsspielraum für Anbieter von Vollversicherungen weiter einschränken. Durch die Beschränkung der Risikoprämie und durch die Auflagen bei der Zuteilung von Überschüssen wird die Flexibilität leiden, den Kunden die optimalen Lösungen für ihre Bedürfnisse in der beruflichen Vorsorge bieten zu können.

Massive Quersubventionierungen bleiben

Angesichts der weiter steigenden Lebenserwartung und der anhaltend tiefen Anlagerenditen wird auch ein Umwandlungssatz von 6 Prozent nicht reichen, um das Altersguthaben eines Neurentners bis an dessen Lebensende in eine Altersrente umzuwandeln. Der fehlende Betrag wird daher weiterhin zu Lasten der aktiv Versicherten finanziert werden müssen. «Bei einem Umwandlungssatz von 6 Prozent und einer erwarteten Kapitalanlagerendite von 2.0 Prozent beträgt die notwendige Quersubventionierung bei der Pensionierung eines 65-jährigen Mannes noch immer rund 19 Prozent seines verrenteten Kapitals», rechnet Beat Müller, Leiter Aktuariat und Mitglied der Konzernleitung von Helvetia, vor. Somit muss ein Altersguthaben von CHF 500’000 um fast CHF 100’000 aufgestockt werden, damit die Rente finanziert werden kann.

Ohne solche Quersubventionierung hätten die Risikoprämien der aktiv Versicherten im vergangenen Jahr um 80 Prozent gesenkt werden können, wie eine weitere Berechnung von Helvetia ergibt. Ein wesentlicher Teil der Risikoprämien wird in der Vollversicherung benötigt, um die Altersleistungen zu sichern. So wurden die entsprechenden Reserven bei Helvetia im vergangenen Jahr um weitere CHF 147 Mio. verstärkt, 142.7 Mio. davon in dem der Mindestquote unterstellten Geschäft.

Ausschüttungsquote über 90 Prozent

Zusammen mit den weiteren Leistungen an die Versicherten wurden in dem der Mindestquote unterstellten Geschäft 90.8 Prozent der Bruttoeinnahmen an die Versicherten ausgeschüttet. Im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, betrug die Ausschüttungsquote 91.8 Prozent. Das Betriebsergebnis fiel mit CHF 70.9 Mio. gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert aus, wie aus der soeben veröffentlichten Betriebsrechnung 2016 von Helvetia hervorgeht.

Das solide Geschäftsergebnis 2016 ermöglicht nebst der garantierten Verzinsung von 1.25 Prozent bei den obligatorischen Altersguthaben eine Verzinsung der überobligatorischen Guthaben von 1.0 Prozent. Zudem kann ein Risikoüberschuss von 5 Prozent der Risikoprämien ausgeschüttet werden.

Der Betriebsaufwand der aktiv Versicherten betrug weitgehend unverändert CHF 428 pro Kopf. Und auch die Vermögensverwaltungskosten konnten mit 0.29 Prozent tief gehalten werden. Während die Performance gegenüber 2015 um 54 Basispunkte auf 2.29 Prozent gesteigert werden konnte, fiel die für das Geschäft wichtige direkte Rendite mit 2.25 Prozent nahezu unverändert aus.

Quelle: Helvetia
16.05.2017

16.5.2017

Helvetia Versicherung – Ausschüttungen in der beruflichen Vorsorge

Die Helvetia Versicherungen haben 2016 in der beruflichen Vorsorge die Ausschüttung an die Kunden im Geschäft, das der sogenannten Mindestquote unterstellt ist, leicht erhöht von 90,5 auf 90,8 Prozent.

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Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Mindestwert von 90 Prozent. 2015 hatte die Helvetia-Gruppe diese Ausschüttung um 3,6 Prozentpunkte auf 90,5 Prozent reduziert. Im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, betrug die Ausschüttungsquote im vergangenen Jahr 91,8 Prozent. Die Leistungen an Versicherte erhöhten sich 2016 leicht um 0,2 Prozent auf 713,4 Millionen Franken, wie Helvetia mitteilte. Das Prämieneinnahmen im Bereich der beruflichen Vorsorge stiegen dabei um 4,5 Prozent auf 2,66 Milliarden Franken.

Quelle: Finanz und Wirtschaft
16.05.2017

29.3.2016

«Helvetia wird weiterhin zugreifen»

Der Versicherer Helvetia  ist auf Kurs. Das Geschäftsvolumen stieg im vergangenen Jahr 11% auf 8,2 Mrd. Fr., der ordentliche Überschuss 4% auf 439 Mio. Fr. Wegen Sonderkosten fiel der Gewinn erwartungsgemäss 21% auf 309 Mio. Fr. bzw. 29 Fr. je Aktie. Dahinter stehen die finanziellen Folgen der 2014 abgeschlossenen Akquisition des Wettbewerbers Nationale Suisse und des Österreichgeschäfts von Baloise. Sie belasten das Ergebnis bis 2017, was die Transparenz zumindest temporär beeinträchtigt.

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Bis 2020 will der Konzern das Geschäftsvolumen auf 10 Mrd. Fr. vergrössern. Um weitere Übernahme zu stemmen, habe Helvetia in der Führung und im Betrieb die nötigen Strukturen und auch den Willen, sagt Verwaltungsratspräsident Pierin Vincenz im Gespräch: «Wir werden zugreifen, wenn etwas passt.»

Die ausländischen Betriebseinheiten tragen unterproportional zum Ergebnis bei. In Deutschland und Spanien ist das Unternehmen weit von einer Top-10-Position entfernt. «Aber auch dort wie auf unseren stärkeren Marktpositionen in Italien und Österreich haben wir genügend Substanz, organisch zu wachsen», betont Vincenz. Nach der Nationale-Suisse-Akquisition ist die Gruppe in den Nischengeschäften mit Transport-, Grossbaustellen- und Kunstversicherungen etabliert.

Der Vorsprung auf den Integrationsfahrplan hat den Verwaltungsrat bewogen, den Aktionären eine Erhöhung der Dividende von 18 auf 19 Fr. vorzuschlagen. Die Mindestquote künftiger Ausschüttungen wird von 30 auf 40% des Gewinns vor Sonderkosten angehoben. Mindestens 1 Mrd. Fr. soll über die nächsten fünf Jahre ausgeschüttet werden. Das sind gegen 100 Fr. je Aktie bzw. im Jahresschnitt fast 20 Fr.

Der Konzern erreicht den grössten Teil des Gewinns in den Sach- und Haftpflichtsparten. Der Gesamtkostensatz schwand von 93,5 auf 92,1% der Sparteneinnahmen, was die Qualität des Kontraktportefeuilles und die Effizienz der Abwicklung belegt.

Der Bereich Lebenversicherung, der vom Pensionsgeschäft für kleine und mittelgrosse Unternehmen dominiert ist, erhöhte den Ergebnisbeitrag ebenfalls. In der Einzelversicherung forciert Helvetia Policen mit begrenzten Zins- und Kapitalgarantien. Im Kerngeschäft berufliche Vorsorge wird davon profitiert, dass der BVG-Mindestzins für 2016 von 1,75 auf 1,25% gesenkt worden ist. Als Folge erwartet das Unternehmen, die Zinsmarge der Lebenversicherung im Bereich von 0,8% stabil zu halten.

Im Nichtlebengeschäft soll der Schaden-Kosten-Satz in den nächsten Jahren 93% nicht übersteigen. Im Lebengeschäft, das wegen der Niedrigzinslage nur sehr vorsichtig betrieben wird, ist eine Neugeschäftsmarge von mindestens 1% angepeilt.

Dank ausgezeichneter Kapitalausstattung ist das Unternehmen gut gerüstet, um gleichzeitig verschärften Aufsichtsanforderungen zu genügen und die Wachstumsstrategie weiterzuführen. Im Schweizer Solvenztest SST wurde am aktuellen Stichtag Mitte 2015 ein Wert in der Bandbreite von 150 bis 200% der Mindestvorgabe erreicht.

Für die nächsten fünf Jahre gilt ein Zielband von 140 bis 180%. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass niedrig bleibende Zinsen besonders die Solvenzwertung der Lebenversicherung belastet.

Für die Renditeberechnung stellt Helvetia auf den Überschuss ohne Sonderkosten ab. Die so berechnete Rendite des Eigenkapitals soll bis 2020 im Bereich von 8 bis 11% liegen; im vergangenen Jahr wurden 8,9% erreicht. 2016 und 2017 wird das Ergebnis nochmals von Wertberichtigungen und Abschreibungen belastet, die nach festgelegtem Prozedere den Einbezug der Nationale-Suisse-Geschäftsteile begleiten. «Finanz und Wirtschaft» schätzt den Gewinn 2016 auf knapp 400 Mio. Fr. bzw. 38 Fr. je Aktie, was ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 errechnen lässt. Vor Sonderkosten wird ein deutlich höheres Ergebnis resultieren.

Die Aktien finden zumindest längerfristig eine verlässliche Stütze darin, dass das berechenbare Abebben der Sonderlasten das Konzernergebnis in den nächsten Jahren deutlich verbessern wird.

Quelle: Finanz und Wirtschaft
29.03.2016

 

20.5.2014

Helvetia Kollektivleben Schweiz 2013: Lebhafte Nachfrage nach Sicherheit

Das Prämienvolumen im Bereich Kollektivleben der Helvetia Schweiz hat mit CHF 2’629.9 Mio. im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Neben der starken Nachfrage von KMU sind zunehmend auch autonome Pensionskassen an den beruflichen Vorsorgelösungen der Helvetia Versicherungen interessiert. Wie aus der Betriebsrechnung 2013 hervorgeht, konnten die Kosten weiter gesenkt werden.

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Helvetia konnte in der Schweiz die Prämieneinnahmen im Bereich Kollektivleben gegenüber dem Vorjahr um 16.3% steigern. Vor allem das Neugeschäft trug mit einer markanten Zunahme der Einmalprämien um 26.5% zu diesem Wachstum bei. Aber auch die wichtigen periodischen Prämien setzten ihre stabile Entwicklung mit einer Steigerung um 5.1% auf CHF 1’133.8 Mio. fort. Die Zahl der Versicherten stieg per Ende 2013 auf 209’86, rund 5% mehr als Ende 2012. Mit diesem Wachstum konnte Helvetia weitere Marktanteile gewinnen und ihre Stellung unter den drei grössten Versicherungsanbietern im Kollektivleben-Geschäft in der Schweiz weiter festigen.

Ausschlaggebend für die grosse Nachfrage vor allem nach Vollversicherungen war neben der Zuverlässigkeit und Transparenz einmal mehr die Sicherheit. Kleine und mittelgrosse Unternehmen sowie zunehmend auch autonome Pensionskassen übertragen die Aufgabe der beruflichen Vorsorge an Helvetia, um sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren zu können. Der Bedarf nach kompetenten und effizienten Versicherungslösungen dürfte durch die zunehmende Komplexität und die wachsenden Transparenzanforderungen in der 2. Säule weiter anhalten. Zudem bietet das breite Angebot an Vorsorge- und Versicherungsprodukten die Möglichkeit flexibler, auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichteter Gesamtlösungen mit Basisangeboten und Ergänzungen beispielsweise im Bereich der Kadervorsorge. Helvetia wird weiterhin darauf achten, mit einer umsichtigen Zeichnungspolitik eine nachhaltige, verantwortungsvolle und verlässliche Geschäftsentwicklung zu verfolgen.

Kosten weiter gesenkt

Trotz des starken Wachstums fielen die Abschluss- und Verwaltungskosten gegenüber dem Vorjahr um CHF 2 Mio. tiefer aus und erreichten noch CHF 86.5 Mio. oder 3.3% der Prämieneinnahmen. Die durchschnittlichen Kosten pro aktiv versicherte Person fielen auf CHF 452 gegenüber CHF 498 im Vorjahr. Damit konnten auch die Kostenprämien auf CHF 490 pro Kopf gesenkt werden. Erstmals zeigt die Betriebsrechnung 2013 eine Aufteilung der Abschlussaufwendungen für Provisionen an Broker und Makler von CHF 5.4 Mio. sowie CHF 4.2 Mio. an den eigenen Aussendienst.

In der Vermögensverwaltung betrugen die Kosten unverändert 0.11% des verwalteten Vermögens. Dieses belief sich Ende 2013 auf CHF 16.1 Mrd. Die zu Marktwerten gemessene Performance litt unter den gestiegenen Zinsen, welche zu einer markanten Reduktion der Bewertungsreserven führte. Weil jedoch die verzinslichen Wertpapiere, welche den weitaus grössten Teil der Vermögensanlagen ausmachen, bis zum Endverfall gehalten werden, ist die Nettoperformance von – 1.16% von untergeordneter Bedeutung. Die Rendite zu Buchwerten bildet sich nur leicht von 2.69% auf 2.48% zurück.

Reserven verstärkt, Überschüsse erhöht

Die versicherungstechnischen Rückstellungen stiegen infolge des Wachstums und der Vornahme weiterer Verstärkungen aufgrund des tiefen Zinsniveaus von CHF 13.9 Mrd. auf CHF 15.1 Mrd. In dem der Mindestquote unterstellten Geschäft wurde ein Bruttoergebnis von CHF 245.2 Mio. erzielt. Davon gingen 92.5% an die Versicherten nach 93.2% im Vorjahr. Auch im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, wurden 91.8% ausgeschüttet und weniger als 10% entfielen als Betriebsergebnis auf Helvetia. Dieses fiel mit CHF 60.2 Mio. dennoch stabil aus und konnte gegenüber 2012 um 2.5% verbessert werden.

Das solide Geschäftsergebnis ermöglichte, die Zuweisungen an den Überschussfonds im Geschäft, das der Mindestquote unterliegt, zu erhöhen. Im gleichen Ausmass wurden wiederum Ausschüttungen an die angeschlossenen Vorsorgewerke vorgenommen. Auf die Risikoprämien Invalidität wurden 10% der Prämien gutgeschrieben, auf die Risikoprämien Tod 15%. Während die BVG-Altersguthaben mit 1.5% verzinst wurden, wurde den überobligatorischen Guthaben 1.75% Zins zugewiesen.

Umverteilung deutlich messbar

Heute erfolgt eine bedeutende Umverteilung von aktiv Versicherten zu den Rentenbezügern. Ohne diese Quersubventionierung hätte das Altersguthaben der aktiv Versicherten im vergangenen Jahr um rund 1.5% höher verzinst werden können. Die Reform der Altersvorsorge muss deshalb dringend vorangetrieben werden. Donald Desax, Leiter Markbereich Vorsorge Unternehmen begrüsst die Bestrebungen des Bundesrates: «Wir unterstützen die zentralen Reformpunkte ausdrücklich.»

Die Senkung des Umwandlungssatzes ist deshalb ebenso wichtig wie ein einheitliches Rentenalter von vorerst 65 Jahren. Um die weiterhin bestehenden Ungleichgewichte ausgleichen zu können, müssen die Lebensversicherungen jedoch ihre Spar-, Risiko- und Kostenprozesse weiterhin frei gestalten können. Die Abkehr von der Festlegung des Mindestzinses zum Jahresende ist abzulehnen und die Mindestquote von brutto 90 Prozent beizubehalten. Nur so können auch in Zukunft für die KMU und Gemeinden die erforderlichen Garantien einer Vollversicherung im gewünschten Mass bereitgestellt werden. Philipp Gmür, CEO Helvetia Schweiz betont: «Wir wollen ein verlässlicher Partner in der beruflichen Vorsorge bleiben. Daher sind wir auf Rahmenbedingungen angewiesen, die eine ausgewogene Balance zwischen den Interessen der Kunden und jenen der Kapitalgeber ermöglichen.»

Quelle: Helvetia