Sulzer Vorsorgeeinrichtung SVE

10.1.2017

Ein neuer Wohnkomplex entsteht

Die Pensionskasse von Sulzer baut 68 neue Wohnungen in Wiesendangen. Spatenstich war im November, bis im Herbst 2018 soll der Bau fertiggestellt sein.

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Die Pensionskasse Sulzer Vorsorgeeinrichtung (SVE) hat zwischen der Wasserfuri- und Stationsstrasse in Wiesendangen mit dem Bau von vier Mehrfamilienhäusern begonnen. 68 neue Wohnungen sind darin vorgesehen, gut die Hälfte davon bestehen aus 3,5 Zimmern, 20 Stück sind 4,5-Zimmer-Wohnungen, die restlichen zwölf Unterkünfte enthalten 2,5-Zimmer. Zusätzlich entsteht eine Tiefgarage mit über 70 Stellplätzen für Autos und Motorräder, sowie 17 oberirdische Parkplätze.

Schneefall ist kein Problem

Mitte November erfolgte auf dem Areal der Spatenstich, bis im Herbst 2018 soll der Bau fertiggstellt sein, wie Michael Schillinger, Leiter Bauherrentreuhand der Auwiesen Immobilien AG, sagt. Trotz des starken Schneefalls in der vergangenen Woche könne der Bau planmässig fortgeführt werden, da das Gelände einen «sehr guten, kiesigen Baugrund» aufweise.

Bereits seit einigen Jahren herrscht laut Pedro Fischer, Leiter Kommunikation der SVE, bei den Pensionskassen angesichts der tiefen bis negativen Zinsen ein sogenannter Anlagennotstand. Fischer sagt: «Immobilien sind ein sicherer Wert mit einer vernünftigen Rendite.» Mit dem Bau in Wiesendangen will sich die 1921 gegründete SVE laut Fischer auch auf ihre Wurzeln besinnen und in der Region auf eigenem Land investieren.

Wachstum über Durchschnitt

Wiesendangen wächst seit Jahrzehnten. Wer die Einwohnerzahlen von 1962, die ältesten Daten des statistischen Amtes des Kantons Zürich, mit jenen von 2015 vergleicht, stellt fest: Während im Kanton die Anzahl Einwohner um 46 Prozent zugenommen hat, sind es in Wiesendangen mit 128 Prozent mehr als doppelt so viel. Jahre, in der die Bevölkerungszahl nicht zugenommen hat, lassen sich an einer Hand abzählen.

Quelle: Der Landbote
10.01.2017

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22.9.2016

Pensionskasse Abendrot mit VPS-Preis 2016 ausgezeichnet

Der VPS-Preis 2016 für Vorsorgeeinrichtungen, die mit nachhaltigen Initiativen oder Leistungen zur sozialpartnerschaftlichen Entwicklung der 2. Säule beigetragen haben, ging an die Stiftung Abendrot aus Basel. Übergeben wurde der VPS-Preis am 21. September in Luzern.

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Die Stiftung Abendrot ist für die Wahl vorgeschlagen worden für ihr Bestreben, wirtschaftliche Ziele im Einklang mit sozialem Verhalten zu erreichen. Dies zeigt sich deutlich an verschiedenen prominenten Immobilienprojekten, welche die Stiftung in den letzten Jahren verfolgte. Schweizweit bekannt wurde das Projekt in Winterthur auf dem ehemaligen Sulzer Gelände. In Luzern war es das Projekt der «Teiggi-Überbauung», einer ehemaligen Teigwarenfabrik in Kriens. Bei diesem Projekt wird eine neue, verdichtete Überbauung realisiert, wobei ein Teil der historischen Fabrikgebäude saniert und für die Nutzung als Wohn- und Arbeitsumgebung umgewidmet wird. Dabei entsteht ein lebendiger Mix unterschiedlicher Mietwohnungen, Eigentumswohnungen (im Baurecht), Ateliers, Wohnateliers, Läden und Quartierinfrastruktur.  

Weitere Auszeichnungen
Ausgezeichnet wurden Pensionskassen und Stiftungen für folgende spezielle Initiativen:

  • Artes&Comoedia: Spezielle Vorsorgelösungen für Kulturschaffende, die oft mehrere Arbeitgeber haben und auch freiberuflich arbeiten.
  • ASGA Pensionskasse: Neue Onlineplattform für einen besseren Einbezug der Delegierten. Die ASGA ist eine Genossenschaft, ihr oberstes Führungsorgan sind je 50 Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter.
  • Stiftung FAR: Sie ist Pionierfür die Ausgestaltung eines flexiblen Altersrücktritts im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrags.
  • Pensionskasse der Firmenich SA: Pionier für Lösungen eines schrittweisen Ausstiegs aus dem Berufsleben, damit die erfahrenen Mitarbeitenden ihr Wissen an jüngere Kolleginnen und Kollegen weitergeben können.
  • Pensionskasse der technischen Verbände: Sie hat auf Wunsch der Versicherten eine neue innovative Lösung für die ewige Frage "Rente oder Kapital?" gefunden.
  • Zuger Pensionskasse: Mit umfassenden Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Versicherten konnte die Zahl der Invaliditätsfälle nachhaltig gesenkt werden.

Sozialpartnerschaft ist in der Schweiz Grundprinzip der 2. Säule
Der sozialpartnerschaftlichen Führung der Pensionskassen wird in der Öffentlichkeit oft wenig Beachtung geschenkt. Hier will der VPS-Preis Abhilfe schaffen. Eines der Grundprinzipien der beruflichen Vorsorge ist die sozialpartnerschaftlich paritätische Führung der Vorsorgeeinrichtungen in Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsverantwortung. Der Preis wird
an Organe, Personen, Organisationen oder Arbeitgeber vergeben, die mit nachhaltigen Initiativen oder Leistungen zur sozialpartnerschaftlich eigenverantwortlichen Entwicklung der 2. Säule beigetragen haben. Der Preis soll ihnen die nötige Beachtung und verdiente Wertschätzung geben und anderen Vorsorgeeinrichtungen Inputs und Ideen vermitteln.

Das Wahlverfahren
Für den VPS-Preis konnten sich die Stiftungen oder Organisationen bewerben. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählte eine Jury sieben Nominierte, welche eine Auszeichnung erhielten. Auf der Plattform der Fachzeitschrift «Schweizer Personalvorsorge» konnte man anschließend den Hauptgewinner wählen.

Quelle: institutional-money.com
22.09.2016