Verbands-Stiftungen

13.5.2016

Hotela mit gutem Geschäftsjahr 2015

Die fünf Sozialversicherungen der Hotela blicken auf ein insgesamt gutes 2015. Die Krankenkasse und die Unfallversicherung konnten ihre Ergebnisse klar steigern, und auch die Jahresrechnungen der anderen Versicherungen erzielten ein ausgeglichenes Ergebnis.

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Trotz angespannter Lage an den Finanzmärkten, niedrigem Zinsumfeld und entsprechend mageren Anlagerenditenkann die Hotela auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. Während die AHV- und die Familienausgleichskasse ihre Kundenzahlen steigerten, konnten die Kranken- und die Unfallversicherung ihre Jahresergebnisse deutlich verbessern. Einzig die Anlageresultate liessen zu wünschen übrig, wie die Organisation am Freitag mitteilt. «Wir bewegen uns in einem wirtschaftlich anspruchsvollen und gesetzlich stark reglementierten Umfeld. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Kunden mit erstklassigen Dienstleistungen einen Mehrwert bieten», hält Hotela-Generaldirektor Michael Bolt fest.

2015 hat die Hotela in verschiedenen Bereichen – etwa beim Krankentaggeld und der Vorsorgestiftung – ihre Leistungen erweitert. Als Non-Profit-Organisation legt sie grossen Wert auf faire Konditionen und nachhaltig günstige Prämien. Um auch geografisch noch näher bei den Kunden zu sein, hat das Unternehmen 2015 sein Beraterteam neu aufgestellt.

Alle fünf Jahre haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre AHV- und Familienausgleichskasse zu wechseln. 2015 war ein solches «Flugjahr». Das Ziel, 2015 neue Kunden zu gewinnen, hat die Hotela erreicht: Der Hotela AHV-Ausgleichskasse waren Ende Jahr 3‘586 Betriebe angeschlossenen. Dies entspricht einem Plus von 42 Betrieben gegenüber dem Vorjahr. Die Hotela Familienausgleichskasse zählte Ende Jahr 3‘640 Betriebe. Das sind 52 mehr als 2014.

Die Hotela-Krankenkasse konnte ihr Ergebnis von 1,4 Millionen auf 3,4 Millionen Franken steigern. Das Operative Ergebnis konnte um 543’000 Franken auf 289’000 Franken verbessert werden. Währenddessen stieg auch bei der Hotela Versicherungen AG das Ergebnis – von 1 Million auf 2,5 Millionen Franken. Das Bruttoergebnis liegt mit 97’000 Franken dabei leicht unter dem Vorjahresergebnis (126’000 Franken).

Bei der Hotela Vorsorgestiftung wirkten sich die Turbulenzen an den Anlagemärkten auf die Anlagerendite (-0,47 Prozent) aus. Der Deckungsgrad lag per Ende 2015 bei 99 Prozent. Dank des tiefen Rentneranteils von 5,7 Prozent und des niedrigen Durchschnittsalters der Versicherten von 34 Jahren sei die Struktur der Vorsorgestiftung weiterhin ausgezeichnet, so die Mitteilung.

Quelle: htr.ch Hotel Revue
13.05.2016

10.3.2016

Landw. Pensionskasse steht gut da

Agrisano Pencas, die Pensionskasse für die Angestellten in der Landwirtschaft, hat im letzten Jahr gut gewirtschaftet. Der Deckungsgrad beträgt weiterhin deutlich über 120 Prozent und die Versicherten profitieren 2016 von einer überdurchschnittlichen Verzinsung ihrer Guthaben.

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Aus dem Anlagegeschäft habe 2015 eine Rendite von 2,4 Prozent resultiert, schreibt Agrisano Pencas in einer Medienmitteilung. Auch das Versicherungsergebnis sei sehr gut ausgefallen. Diese „erfreuliche“ Ausgangslage habe es dem Stiftungsrat ermöglicht, zusätzliche Rückstellungen für versicherungstechnische Massnahmen und für eine Zusatzverzinsung im 2016 in der Höhe von 4,4 Mio Fr. zu bilden. Die Guthaben der bei Agrisano Pencas Vericherten werden mit zwei Prozent verzinst, das ist deutlich mehr als der gesetzliche Mindestzins, der bei 1,25 Prozent liegt. Der Deckungsgrad ist zwar wie bei allen Pensionskassen im letzten Jahr gesunken. Aber er ist mit deutlich über 120 Prozent um über zehn Prozent besser als der Durchschnitt.