Arbeitslos nach Alter 59/60

Stellenverlust nach Alter 59/60

Bei einem Stellenverlust fehlen die Beiträge an die berufliche Vorsorge. Eine längere Arbeitslosigkeit hat deshalb fast immer Auswirkungen auf die Vorsorge.

Ein Ausgleich kann geschaffen werden, wenn Sie nochmals eine Stelle finden und ggf. die fehlenden Beträge einkaufen. Alternativ dürfen Sie die Vorsorge bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG weiterführen.

Renten

Geschieht die Stellenlosigkeit wenige Jahre vor ordentlichem Pensionierungsbeginn, erhalten Sie automatische eine Rente – sofern Sie sich zur Ruhe setzen.

Nur wenn Sie unmittelbar danach eine neue Stelle finden oder sich arbeitslos melden, können Sie über das Kapital im Rahmen der Freizügigkeit verfügen. Sie können das Kapital in die neue Vorsorgeeinrichtung-, oder eine Freizügigkeitsstiftung bringen.

Wenn Sie sich zur Ruhe setzen, können Sie die Kapitaloption geltend machen und dürfen sich die Pensionskasse auszahlen lassen.

Weiterführen der Vorsorge im Rahmen der Stiftung Auffangeinrichtung

Während der Arbeitslosigkeit dürfen Sie weiter in die Pensionskasse einzahlen und dürfen später eine Altersrente beziehen. Eine Anmeldung muss spätestens 90 Tage nach dem Ausscheiden erfolgen.

Die Auffangeinrichtung versichert nur nach BVG-Obligatorium. Das bedeutet, dass Sie sich den Differenzbetrag der Freizügigkeit auszahlen-, oder auf ein Freizügigkeitskonto überweisen lassen dürfen.

Da Sie die BVG-Arbeitgeber-, wie auch die Arbeitnehmerbeiträge selber tragen, dürfen Sie die Höhe bis zu einer Obergrenze selbst bestimmen. Sind diese einmal festgelegt, können sie nicht mehr geändert werden.

Kontakt Stiftung Auffangeinrichtung